Reine Topfsache

Gesches Foodblog

Sushi selbstgemacht

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Ich liebe Sushi, deshalb gönne ich uns ab und zu eine Dröhnung selbstgemachtes…

Dann kann man sich endlich mal dran sattfuttern und ich muss auch keine Angst vor einer Glutamatvergiftung haben, wie sonst so oft beim Asiaten. Am Sonntag war es mal wieder soweit. Im Schrank hab ich sogar noch Sushireis, Nori und Wasabi gefunden. Der Kühlschrank hat Avocado, Gurke, Möhre beigesteuert und Sesam war auch noch da…

Für 4-5 dicke Rollen

2 Tassen Reis
1,7 Tassen Wasser

Reisgewürz
6 EL Reisessig
1 TL Zucker
1/2 TL Salz

ca. 5 Noriblätter

1/3 Gurke
1 Möhre
1/2 Avocado
gerösteten Sesam

Wasabi
Sojasoße

  • Den Reis gründlich waschen.
    Etwa 5-6 mal mit kaltem Wasser durchspülen und vorsichtig kneten. Das Wasser soll am Ende klar bleiben. So wäscht man überschüssige Stärke ab und der Reis klebt nicht mehr ganz so stark (er bleibt aber trotzdem sehr anhänglich).
    Reis waschen
  • Den Reis etwa 10 min im abgemessenen Kochwasser stehen lassen.
    Den Topf mit dem passenden Deckel gut schließen und die Flamme aufdrehen. Der Reis muss für einige Minuten richtig kochen. Dann die Flamme ausschalten und den Reis etwa 15 Minute quellen lassen. Beim Elektroherd auf eine kleine Flamme bei minimaler Temperatur wechseln. Ich koche mit Gas. Da reicht auch das starke aufkochen und anschließende Ausschalten.
    Den Reis von der Flamme nehmen und etwas abkühlen lassen.
    Den Essig vorsichtig erwärmen und mit Salz und Zucker mischen, bis sich alles aufgelöst hat.
  • Den Reis mit einem Holzlöffel vorsichtig mit dem Reisgewürz mischen. Den Reis vorsichtig aber gründlich wenden. Alle Reiskörner sollen was von dem Gewürz abbekommen und langsam auf Zimmertemperatur runterkühlen. Ganz stilecht, kann man auch Luft zufächern…
  • Das Gemüse in feine gleichmäßige Streifen schneiden.
    Bei der Gurke das Kerngehäuse entfernen und anschließend dünn schneiden.
  • Die Sushimatte mit Frischhaltefolie einwickeln.
    Ein Schälchen kaltes Wasser zum befeuchten von Händen und Messer bereitstellen.
  • Ein Noriblatt mit der matten Seite nach oben auf die Matte legen.
    Die Finger leicht anfeuchten und das Noriblatt zu etwa 3/4 mit Reis belegen und vorsichtig andrücken.
  • Jetzt die Füllung gleichmäßig auf dem vorderen Drittel des Noriblatts verteilen. Nach Geschmack dünn Wasabi auf den Reis streichen und das Gemüse gleichmäßig verteilen. Nach Geschmack etwas Sesam daraufstreuen.
    Noriblatt mit Reis und gewünschter Füllung belegen
    Jetzt das Blatt vorsichtig aufrollen. Wenn man am Ende des Reis angekommen ist, die freie Stelle vorsichtig anfeuchten und die Rolle schließen.
    Sushi rollen
  • Den Reis so aufbrauchen und ca 5 dicke Rollen machen.
    Die Rollen in je 8 Scheiben teilen. Am einfachsten und gleichmäßigsten werden die Rollen, wenn man die Rolle teilt, beide Hälften nebeneinander legt und wieder halbiert…
  • Hier ist ein wirklich scharfes Messer mit glatter Klinge ein absolutes Muss! Das Messer nach jedem Schitt abwischen und wieder feucht machen.
  • Die Sushihappen schön auf einem Brett oder Tellern drapieren und mit Wasabi und Sojasoße servieren.

Ich esse Sushi natürlich auch geren mit frischem Fisch, aber den muss man natürlich ganz frisch kaufen und das ist Sonntags abends etwas schwierig. Außerdem kann ich bei all den Meldungen über Überfischung und schlechte Zuchtbedingungen guten Gewissens auch mal auf Tiere verzichten…

Wenn Ihr mit den Füllungen ein wenig experimentieren wollt habe ich noch ein paar Tipps:

  • Frischkäse mit etwas Wasabi = schön cremig
  • Rucola oder Kresse geben eine angenehme Schärfe
  • gebratener Tofu mit Sojasoße und Mirin
  • Ei – als Omlette mit etwas Zucker und Sojasoße

Für weitere Tipps bin ich immer zu haben…

5 Kommentare

  1. Pingback: Sushi-Kugeln oder Temari-Sushi « Reine Topfsache

  2. Ich liebe Sushi u überlege schon lange endlich selbst Sushi herzustellen…:-) Aber wieviel sind denn 1,7 Tassen Wasser? Hast du da genaue Angaben?Und vielleicht welchen SushiReis du hier nutzt? :-) LG

    • Hi Viddy,
      probier es einfach aus! Sushi machen ist nicht soooo schwer, nur ein bisschen zeitaufwändig. Aber es lohnt sich – man kann sich die tollsten Rollen machen und sich kugelrund futtern. Geht natürlich auch im Sushi-Laden, ist aber deutlich teurer ;)
      Beim Sushi-Reis nehm ich immer, was der Asia-Laden so hat. Ich hab da keine bestimmte Marke und bisher hat’s immer geschmeckt. Den Reis misst man nach Volumen – ich benutze immer Kaffebecher. 1,7 Tassen sind halt so zwei Schlückchen auf ne halbe Tasse ;) So lange Du Dich grob an die Anleitung hälst, sollte das gut klappen!
      Viel Spaß und guten Hunger :)
      Gesche

  3. Ich werd es definitiv probieren. danke dir. :-)

  4. Hallo,

    schöne Fotos und Tipps, vA wenig jemand keinen Fisch mag oder Vegetarier ist. Wir lieben es ab und zu gemeinsam Sushi zu machen, dies ist ähnlich wie Weihnachtsplätzchen machen. Viel Arbeit, aber ein wunderbares Gemeinschaftserlebnis. Wir nehmen geräucherten Fisch, dass es ist einfacher als immer ganz frischen Fisch zu bekommen.

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