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Saft ohne Entsafter – mit viel Gesundem und ein wenig Vampirfeeling

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Vampirsaft

Sieht das Zeug nicht toll aus? Und es schmeckt auch noch super lecker. Und nebenbei werden auch noch all meine Vitamin- und Gesundgelüste gestillt … Irgendwann muss ich es Euch ja mal sagen ;) Ich bin so blogfaul geworden, weil ich eine kleine Mitesserin mit mir rumtrage! Puh! Es ist raus! Im Januar werden wir hier zu dritt sein. Die neue Mitesserin macht sich bisher durch einen größer werdenden Bauch, Müdigkeit und noch mehr Lust auf Vitamine und gesundes Essen bei mir bemerkbar. Ich fühl mich ein wenig ausgesaugt, aber ansonsten läuft alles ganz entspannt! Vielleicht auch deshalb die Lust auf blutroten Vampirsaft ;)

Und leider muss ich sagen, kochen macht gerade nicht sooo großen Spaß. Zumindest nicht in Kombination mit großen Vorbereitungen, anschließendem Fotografieren und Bloggen. Wenn ich Hunger habe, dann muss es doch recht schnell gehen und spätestens ab 21.00 Uhr macht sich schlimmste Müdigkeit breit, sodass mir zur Zeit (gefühlt) fast der halbe Tag fehlt ;)

Vampirsaft

Ich hoffe ab Januar kommt die Blogenergie zurück und ich kann Euch wieder regelmäßiger mit Leckereien versorgen. So lange gibt es hier und da mal ein kleines Rezept.

So auch dieses! Ich steh zur Zeit noch mehr auf Vitamine und alles was gesund ist. Allerdings sind mir Smoothies manchmal zu mächtig. Einen Entsafter haben wir noch nicht, aber dafür hab ich vor kurzem in den Untiefen von Youtube einen tollen Trick gefunden: Obst und Gemüse im Mixer pürieren und anschließend durch ein günstiges Wäschenetz von dm (2 Stück für 1,95 EUR) gießen und ausdrücken. Fertig ist der Super-Vampirsaft und alle Vitamingelüste sind gestillt :)Vampirsaft

Für ca. 1 Liter Saft

2 – 3 Möhren
1 kleine Rote Beete
1 große Orange
1 Apfel
1/4 Ananas
1,5 cm Ingwer
ca. 200 ml Wasser
evtl ein paar Eiswürfel

  • Möhren, Rote Beete, Orange und den Ingwer schälen und in Stücke schneiden.
  • Den Apfel und die Ananas ebenfalls grob schneiden und alles zusammen mit dem Wasser in den Mixer geben. Wer einen wirklich starken Blender hat kann auch gefrorenes Obst und Gemüse, sowie Eiswürfel verwenden. Das Eis macht den “Vor-Smoothie” noch etwas feiner.
  • Alles so lange mixen bis Ihr einen feinen Smoothie habt. In meinem Highspeed-Blender hat das 2 x 90 Sekunden gedauert.
  • Den Smoothie über einer großen Schüssel in das Wäschenetz gießen und gründlich ausdrücken.
  • Den Saft mit ein paar Tropfen Öl servieren, damit Ihr auch alle Vitamine mitnehmt ;)
  • Prost!

8 Kommentare

  1. Liebe Gesche,
    herzlichen Glückwunsch!
    Ich trage ebenfalls einen kleinen Mitesser oder eine Mitesserin in mir und bei uns ist es Ende Januar soweit, dass wir zu dritt sind – ich kann mir also ganz gut vorstellen, wie du dich fühlst, das mit dem bloggen und vielen fotografieren dafür geht mir ganz genauso. Macht nichts, gibt ja genug tolle Rezepte zum Durchstöbern bei dir :-) Dein Vitaminsaft sieht echt toll aus und die Idee mit dem Netz ist ja klasse. Allerdings lasse ich lieber die Rote Beete weg, die mag ich so gar nicht. Als Smoothie schmeckt das Ganze sicher auch lecker. Auf jeden Fall werd ich mal den vor Jahren geschenkten Mixer aus der Kammer kramen und mit ein paar deiner vitaminreichen Getränke-Rezepten einweihen… die springen mich geradzu auffordernd an.
    Alles Gute für dich und liebe Grüße,
    Jana

    • Hi Jana,
      Euch auch einen dicken Glückwunsch :))
      Und viel Spaß beim Experimentieren! Mein Obst- und Gemüsekonsum ist mit der kleinen Mitesserin nochmal stark gestiegen – hätte nicht gedacht, dass das geht ;) Und bevorzugt in Smoothie- und Saftform…
      Alles Gute für Euch
      Gesche

  2. Oh, allerherzlichsten Glückwunsch! Das “Outing” ist immer wieder spannend. Ich muss grad schmunzeln, weil ich aus demselben Grund grad mit ner Riesen Schüssel Salat vorm Laptop sitze.^^ Und jetzt will ich unbedingt noch so nen Saft.. VG Anne

  3. Schöne Idee um sich einen Entsafter zu sparen, für gelegentlichen Konsum sicherlich sinnvoll, wenn jemand jeden Tag frischen Saft haben möchte würde ich trotzdem einen Entsafter vorziehen. Ich persönlich bevorzuge Smoothies und grüne Smoothies, einerseits weil es weniger Arbeit bedeutet, aber auch weil man die wertvollen Faser/Ballaststoffe mittrinkt, die sind wichtig für die Darmfunktion und außerdem steigt der Blutzuckerspiegel nicht so schnell an wie bei Säften.

    • Hallo Simon,
      bisher bin ich auch kein regelmäßiger “Entsafter”, aber gerade deswegen bin ich so begeistert von der Wäschebeutel-Lösung ;)
      Normalerweise gehör ich auch eher zur Smoothie-Fraktion, aber ab und zu passt nur ein Saft und dann kommt mir diese Lösung sehr gelegen…
      Viele Grüße
      Gesche

  4. Die Lösung mit dem Wäschenetz finde ich auf jeden Fall gut, wenn man ab und zu mal entsaften möchte. Ein Entsafter holt zwar mehr Saft aus Obst und Gemüse, lohnt sich aber halt nicht für jeden. Mit dem Wäschenetz habe ich zum Beispiel auch schon meine pflanzliche Milch aus Mandeln etc selbst gemacht, anstatt mir eine Maschine dafür zu kaufen und für einen gelegentlichen Gebrauch ist das wirklich ausreichend. Das Saftrezept finde ich übrigens sehr gut und so ähnlich sieht auch eins meiner Lieblingsrezepte aus. Ich verwende sonst keine Rote Beete in Säften, wobei ich schon weiß, wie gesund sie ist und die Farbe sieht natürlich auch toll aus. Ich werde beim nächsten Mal einfach versuchsweise eine kleine Rübe mit verarbeiten.

  5. Hallo,
    bin erst jetzt auf diese Seite gestolpert, aber die Idee mit dem Wäschenetz finde ich super. Werde mir gleich heute noch welche zulegen und des Saft ausprobieren. Allerdings empfehle ich zum Verarbeiten der Roten Beete Gummi- oder Einmalhandschuhe und unbedingt eine Schürze oder sonstigen Kleiderschutz. Denn die Saftflecken vom Schälen der Beeties gehen nie wieder raus (eigene Erfahrung) :-).

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